Photovoltaik

Photovoltaik Förderungen

Energiestrategie 2050

Eine Photovoltaik-Anlage nutzt die Kraft der Sonne zur Erzeugung von Strom. Da immer mehr Energie verbraucht wird, ist Solarstrom eine hervorragende Ergänzung zu den herkömmlichen Stromproduktionen. Der Schweizer Strommix setzt sich zusammen aus: 55% Wasserkraft, 35% Kernenergie und der restliche Strom liefern erneuerbare Energien.

Um diese erneuerbaren Energien zu fördern, wurden vom Bund finanzielle Anreize geschaffen. Als Betreiber einer PVA hat man die Möglichkeit eine feste Einmalvergütung (EIV) zu erhalten. Diese Vergütung beträgt bis zu 30% der Investitionskosten. Dabei wird unterschieden zwischen der Einmalvergütung für Kleinanlagen bis 100 kW (KLEIV) und der Vergütung für Großanlagen ab 100 kW bis 50 MW (GREIV).

Faktenblätter:

Neuer Anreiz schaffen die Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch ( ZEV)

Die Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage ist ein hoher Eigenverbrauch.  Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch macht dies möglich, Eigenverbrauch-Gemeinschaften sind auch Parzellen übergreifend möglich.

Das Messwesen kann innerhalb der ZEV organisiert werden, das EW hat keinen Anspruch auf Messungen aller Endkunden innerhalb der ZEV.

Messwesen

Die Lastgangmessung für Anlagen grösser als 30 kW entfällt, dafür kommt die Pflicht zur Installation von Smart Meters, bei allen neuen Anlagen.

Weitere Informationen unter:

Pronovo

Mit der Abstimmung vom Mai 2017 wurde das Energiegesetz angenommen, welches am 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist. Es schreibt unter anderem vor, den Vollzug des Netzzuschlagsinkasso, die Auszahlung der Einmalvergütung sowie die Ausstellung von Herkunftsnachweisen in eine eigenständige Vollzugstelle auszugliedern.

Mehr Informationen zur Vollzugstelle und einen EIV Tarifrechner finden Sie unter: pronovo.ch